FROETSCHER LICHTENWAGNER
ARCHITEKTEN ZT GMBH

Leyserstraße

Das Treppenhaus: fließende Bewegung im Licht

Der Bauplatz ist Teil eines städtebaulichen Gesamtkonzeptes, welche in einem mehrstufigen Prozess und unter Einbindung der Bevölkerung entwickelt wurde. Ziel dieses Prozesses war es, der Besonderheit dieses Areals mit seinem bedeutenden Baumbestand, Rechnung zu tragen. Es sollten nicht nur Wohnungen in einzigartiger Umgebung geschaffen, sondern das Areal für alle Quartiersbewohner geöffnet werden. Das Ergebnis dieser Bemühungen wurde in einem städtebaulichen Masterplan zusammengefasst, die Einhaltung der hoch gesteckten Ziele soll durch ein eigens eingesetztes QS-Gremium gewährleistet werden.
Der Baukörper ist zugunsten der Bestandsbäume zehn Meter von der Straße abgesetzt. Er ist somit an allen vier Seiten von Bäumen umgeben und vermittelt so ein Gefühl von Wohnen IM Park. Dieser Logik folgend ist das Gebäude von einer umlaufenden, nach oben hin zunehmend unterbrochenen, Balkon-Loggien-Schicht umgeben. Diese Freiraumzone ist nicht nur Vermittler zwischen Wohnraum und Park, sondern erfüllt gleichzeitig die Anforderungen des Brandschutzes (Vermeidung vertikaler Brandüberschlag).
Das Treppenhaus: fließende Bewegung im Licht
Die Anordnung der Treppe in der Innenecke des L-förmigen Baukörpers ermöglicht eine großzügige Erschließung ohne Verlust an belichtbarer Wohnnutzfläche. Ziel war es, die gesamte Treppe in einer kontinuierlich fließenden Bewegung begehen zu können. Ab dem sechsten Geschoß liegt das Treppenhaus an einer Außenwand. Licht kommt über eine großzügige Verglasung und über ausreichend Lufträume bis in die Untergeschoße. Tageslicht, Ausblick, helle und freundliche Gestaltung und ein bequeme Begehbarkeit sind die Zutaten für eine Treppe, die man gerne begeht.

Credits

Team FLA: Fabian Ladurner (Projektleitung), Alexander Bauer

Freiraum: BÜROKANDL

Visualisierung: R. Flenreisz

Fotos: Anna Blau

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