Leitbild Erdberger Lände

Wettbewerb 2009, 1. PreisWettbewerb 2009, 1. Preis

 

Widmungsrelevante Schwerpunkte des „Leitbildes Erdberger Lände“

Boulevard
Abrücken der Bebauungskante um 5m von der Baulinie entlang der Erdberger Lände
-Distanz zur Straße
-zweite Baumreihe als Filter
-attraktive EG-Zone (Geschoßhöhe 5m)

Quartierspromenade
parallel zur Krümmung der Lände verlaufende Längsdurchwegung.
-Charakter einer öffentlichen Straße
-keine Abgrenzungen und Vorgärten
-Aufweitung im Bereich TB 7 (ehem. Postbusareal)

Stadtsockel
prägnante Stadtkante zu Donaukanal mit durchgehender Höhe von 24m, folgt dem Rhythmus der dahinterliegenden Stadtstruktur.

Silhouettenkubatur
Über dem „Stadtsockel“ soll entlang der Erdberger Lände eine bewegt Silhouette entstehen.
-Max. Höhe 36 m
-von Stadtsockel abgesetzt
-Ausnutzbarkeit in Abhängigkeit der Frontlänge

Der aufgelöste Block
Transformation des Gründerzeitblocks durch Öffnen nach Süden
-Verbindung der urbanen Qualität des Gründerzeitblocks mit dem Bedürfnis nach Licht und Sonne
-Raumbildung durch teilweise Erhalt der jeweiligen Südfront

Begrünte Flachdächer
Intensive Begrünung der Flachdächer zu Schaffung von privat genutztem Freiraum („Schrebergärten am Dach“9
-keine Vorgärten und Mietergärten auf Straßenniveau
-Verbindungswege sollen als öffentliche „Straßenräume“ wahrgenommen werden.

 

Bezeichnung
Waterfront Erdberg
Jahr
2009
Ort
Wien, A
Funktionen
Städtebau
Verfahren
städtebaulicher Ideenwettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren
Ergebnis
1. Preis