Haus der Musik, Innsbruck

Wettbewerb Haus der Musik, Innsbruck

 

Städtebau

Von der Altstadt kommend öffnet sich der Blick nach dem Durchgang weit auf. Das HdM bleibt hinter der Flucht des Portals des Landestheaters, wobei die Eingangsfront noch einmal nach hinten verspringt und so den Ankommenden ?einfängt?.

 

Portal

Das klassizistische Portal des Landestheaters erzeugt durch Proportion und Tiefe eine beträchtliche Sogwirkung auf den Platzraum davor. Dieses Prinzip wird in zeitgemäßer Form; jedoch gleicher Proportion auf das HdM übertragen.

 

Raumkonzept

Ein fließender Raum in die Tiefe des Gebäudes – nach oben und nach unten sich entwickelnd – fasst die Foyers auf drei Ebenen zusammen. Er verbindet sämtliche öffentlichen Bereiche und ist kreuzungsfrei mit der internen Erschließung. Geschosshohe Körper ragen in diesen Raum hinein. Sie steuern den Lichtenfall und lassen eine komplexe Halle mit großer Prägnanz entstehen.

 

Freiraum

Der Baukörper bietet auf Grund seiner Plastizität ein vielfältiges Angebot von zugeordneten Freiflächen (Patio, Terrassen und Loggien) die begrünt werden sollen. Am Vorplatz werden für die 3 Bestandbäume überdimensionierte exzentrische Baumscheiben vorgeschlagen, welche unterschiedlich bepflanzt werden sollen und deren Ränder als Sitzbank ausgebildet sind.

 

Fassade und Materialität

Als Fassadenmaterial wird Naturstein bzw. Kunststein vorgeschlagen. Ein Material welches für die ?inneren Fassaden? der Foyers gleichermaßen verwendet werden soll.

Bezeichnung
Haus der Musik
Jahr
2014
Ort
Innsbruck, A
Funktionen
Zusammenführung verschiedener Einrichtungen aus dem Bereich Musik und Theater
Verfahren
EU-weit offener zweistufiger Realisierungswettbewerb
Ergebnis