Stargaderstraße Ingolstadt

Wettbewerb 2016, gesetzter TeilnehmerWettbewerb 2016, gesetzter Teilnehmer

STADTRAUM UND IDENTITÄT

Landesfestung Ingolstadt
Die lange Tradition Ingolstadts als Landesfestung prägt das Stadtbild bis heute und verleiht ihm Unverwechselbarkeit und Identität. Der Bauplatz in unmittelbarer Nachbarschaft von Klenzeparkt mit Turm Triva und Reduit Tilly, die den Brückenkopf, übernimmt ebenfalls eine Brückenkopffunktion. Aus einem wallartigen Bauwerk (Garage als Schallschutz zur Ringstraße) erhebt sich der Wohnturm als Auftaktgebäude für das Wohnquartier St. Monika. Ein markantes Zeichen als Brückenkopf an der Schillerbrücke. Seine Materialität knüpft an die Backsteintradition von Ingolstadt an.

SIGNIFIKANZ UND MAßSTÄBLICHKEIT

Warum Hochhaus?
1. Verdichtung bei gleichzeitiger Maximierung des Freiraumes
2. stadträumlich bedeutender Ort: Wohnturm als Brückenkopf markiert wichtige Donaubrücke
3. Bezug zum Donauraum für alle Bewohner schafft Identität
4. Die exponierte Lage des Bauplatzes an der höher gelegenen Bundesstraße verlangt eine besondere Lösung.
Jedoch: Der Baukörper reagiert maßstäblich und differenziert auf seine Umgebung: hoch aufragend zum mächtigen Verkehrsbauwerk hin, stark differenziert und aufgelöst zur kleinteiligen Bebauung im Norden.

BEZUG ZU DONAURAUM UND ALTSTADT

„Wenn ich an der Donau wohne, möchte ich sie auch sehen!“
Durch die Orientierung der Baukörper in Ost/Westrichtung bzw. die leichte Verschwenkungung
zueinander, haben alle Wohnungen im Turm Donaublick. Die Wohnungen im Sockelgebäude können über die Gemeinschaftsterrassen an diesem Privileg teilhaben.

 

Bezeichnung
Neubau von öffentlich geförderten Mietwohnungen Stargarder Straße, Ingolstadt
Jahr
2016
Ort
Ingolstadt, D
Funktionen
Wohnbau (13.845 m2 BGF)
Verfahren
nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem offenem Bewerbungsverfahren, FLA gesetzter Teilnehmer
Landschaftsplaner
Latz+Partner
Ergebnis
-