Oase 22

Wettbewerb 2008Wettbewerb 2008

 

A house is a house is a house

Der Bauplatz 1 auf dem Areal Oase 22 wird auf 2 Seiten von einer Kleingartensiedlung begrenzt. Häuschen reiht sich hier an Häuschen. Das gesamte Siedlungsgebiet ist umzäunt und bildet somit eine stadträumliche Barriere. Andererseits profitiert der Bauplatz zumindest visuell von diesem großen zusammenhängenden Grünraum.

Das Kleingartengebiet erfüllt für viele den Traum vom Einfamilienhaus in Stadtrandlage.
Etwas von diesem Lebensgefühl soll sich auch auf die neu zu errichtenden Wohnungen in direkter Nachbarschauft und deren Mieter übertragen.
Die Wohnungen orientieren sich ausschließlich auf die besonnten Seiten. Der 4-geschoßige und  S-förmige Baukörper wird über straßenähnliche Laubengänge an der jeweils sonnenabgewandten Seite erschlossen.

Das Haus-Prinzip: „Einheitlichkeit des Materials und des Baukörpers – Individualisierung durch die Wohnungseingänge, möglichst von der Straße“. Ein Erschließungsprinzip wie wir es etwa aus dem anglikanischen Raum, insbesondere England und Irland kennen, soll hier den zukünftigen Nutzern ein wenig das Gefühl geben ihr eigenes Haus zu betreten.

Das zweite zentrale Thema bildet der wohnungsbezogene Freiraum. Die Fensterfronten begleitende, durchlaufende Loggien mit Flügeltüren aus allen Zimmern erweitern den Wohnraum  ins Freie. Individuelle Beengtheit weicht einem Lebensgefühl von Großzügigkeit und Aufenthalt  im Freien.

 

Bezeichnung
Oase 22 – Stadlau
Jahr
2008
Ort
Wien, A
Funktionen
Wohnbau
Verfahren
Bauträgerwettbewerb
Ergebnis
-