Montforthaus Feldkirch

Wettbewerb 2008

 

Der Standort für das Montforthaus ist geprägt von charakteristischen topografischen Merkmalen: die Felsenau und die die Stadt überblickende Schattenburg. Vom engen Tal der Felsenau kommend, spleißen sich die Wegeverbindungen und Straßen der Altstadt in verschiedene Richtungen auf ? wie Schwemmholz im Fluss.

Der Baukörper für das Montforthaus steht frei in diesem Fluss. Die auftreffenden Bewegungsrichtungen schleifen den Block zu Recht. Die gleiche Energie hat bereits die mittelalterlichen Baublocks von Feldkirch geformt und so fügt sich das Gebäude auf selbstverständliche Art und Weise in die vorhandene, historische Baustruktur ein.
In der Folge wird dieses stadträumliche Grundprinzip als logisches Muster für die Organisation im Inneren weitergesponnen. Dieses Zerlegen in Richtungen setzt sich im Inneren des Gebäudes fort. Der städtebauliche Fluss wird hier zum Besucher-Flow.

Bezeichnung
Montforthaus Feldkirch
Jahr
2008
Ort
Feldkirch, A
Funktionen
Konzert- und Kongreßhaus
Verfahren
EU-weiter, nicht offener Realisierungswettbewerb
Ergebnis