DschungelWien

Realisierung 2004

 

Die Struktur des Bestandes wird in ihrer Eindeutigkeit und starken Präsenz akzeptiert. Die drei vorhandenen Säle werden freigelegt und sollen auch frei gehalten werden. Jeder von ihnen verfügt über eine eigene Identität.
Wir maximieren den vorhandenen Raum ? das kraftvollste Prinzip.

Der große Saal: black box und Theatermaschine
Der kleine Saal: architekturbetont, Barock mit Tageslicht
Das Foyer: freigelegte Struktur, Offenheit und Veränderung signalisierend

In den Zwischenräumen und im Zwischengeschoß werden die Funktionsräume untergebracht.

Als missing link soll ein Verbindungsbau zwischen großem Saal und Foyer dienen. Alt und Neu werden miteinander vernäht. Die Naht besteht aus Licht: Streifenförmige Oberlichter im Verbindungsbau finden ihre Fortsetzung in den Beleuchtungskörpern des Ziegelfoyers.

Das Zielpublikum setzt sich zusammen aus Kindern, Jugendlichen, aber auch jungen Erwachsenen. Daher war gleich am Anfang Einigung erzielt, dass das Erscheinungsbild des Theaters nicht eine vordergründig kindgerechte Gestaltung erfahren sondern einen offenen Rahmen bilden sollte, indem die Inhalte und die wechselnden Projekte und Themen sich darstellen können.

 

Bezeichnung
DschungelWien
Jahr
2004
Ort
Wien, A
Funktionen
Veranstaltungsbau
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