Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Future Art Lab

Wettbewerb Future Art LabWettbewerb Future Art Lab

Städtebauliches Konzept
Der große Hof mit seinem parkartigen Baumbestand stellt das Herzstück des Campus’ dar. Um die angenehme Proportion dieses identitätsstiftenden Freiraumes zu erhalten, soll der Neubau die raumbildenden Längstrakte des Bestandes nicht überragen. Weiters soll das Erdgeschoß offen und durchlässig gestaltet werden um den Park ins Gebäude zu holen.

Baukünstlerisches Konzept
Der Name Future Art Lab setzt sich zusammen aus den Begriffen ZUKUNFT – KUNST- LABOR. Will man diese Begriffe nun in Architektur übersetzen könnte man wie folgt assoziieren:
ZUKUNFT entwicklunsgfähig, offene und anpassbare Struktur.
KUNST Freiraum für die Kunst, keine überdeterminierten Räume, zurückgenommene Gestaltung.
LABOR Raum zum Experimentieren, eher Werkstatt und Fabrik, robust und rau.

Drei unterschiedliche Institute, bisher räumlich über die Stadt verstreut, sollen ein gemeinsames Haus bekommen. Bei aller Unterschiedlichkeit in ihrer jeweiligen Ausdrucksform gibt es eine Gemeinsamkeit: hoher Anspruch an die Raumakustik.

Baukünstlerische Strategie:
- Die geforderte Nutzfläche wird in Einzelräume mit Proportionen nach dem Goldenen Schnitt übertragen (Grundvoraussetzung für eine funktionierende Raumakustik)
- Zur Darstellung der jeweiligen Ausdrucksform (Klangtheater, Kino, Konzert) werden die dafür vorgesehenen Räume allesamt in der offenen und öffentlichen Erdgeschoßzone angeordnet.
- Alle übrigen Räume wandern in die Geschoße darüber bzw. darunter und ordnen sich nach den funktionalen Vorgaben auf jeweils einer zusammenhängenden Eben. Diese Ebenen bieten eine robuste und veränderbare Raumstruktur mit maximiertem Tageslicht.
- Halle für Alle. Die großzügig dimensionierte Eingangshalle ist Foyer und Veranstaltungsraum, Produktionsstätte und Labor, Ort der Begegnung und des Austausches. Eine Halle für Alle.

Bezeichnung
Future Art Lab
Jahr
2014
Ort
Wien, A
Funktionen
Institute der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Tasteninstrumente, Elektroakustik, Filmakademie)
Verfahren
EU-weiter, nicht offener Realisierungswettbewerb
mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren
Ergebnis
2. Preis